Dienstag, 3. April 2012

Holzpellets machen Schule

Reckendorfer Grundschule überzeugt von Pelletsheizung 

Holzpellets sind ein wichtiges Thema in der Grundschule Reckendorf. Spätestens seit Februar 2010 kennen sich in der kleinen Gemeinde nördlich von Bamberg sogar die Grundschüler mit dem umweltfreundlichen Heizsystem aus. An einem Projekttag in ihrer neu sanierten Schule konnten sie erfahren, wo die Wärme in ihren Klassenzimmern tatsächlich herkommt, wie eine Pelletsheizung funktioniert und warum sie unsere Umwelt und unser Klima schont.

„Das Thema umweltbewusstes und zukunftsorientiertes Heizen geht jeden an“, resümiert Bürgermeister Gregor Witterauf, der sich gemeinsam mit seinem Gemeinderat für die Installation einer Pelletsheizung in der Grundschule entschieden hat. Bis heute ist er überzeugt davon, mit der Pelletsheizung der Firma ÖkoFEN in punkto Ökologie und Ökonomie das optimale Heizsystem für die kleine Grundschule im Landkreis Bamberg gefunden zu haben.

Pelletsheizung mit Bestnoten
Aufgrund der Standortbedingungen kam die Installation einer Erdwärmepumpe nicht in Frage und „eine Luftwärmepumpe wäre bei dem großen Schulgebäude sehr schnell an ihre Leistungsgrenze gestoßen“, berichtet Heizungstechniker Witterauf weiter. „Gerade in der Schule hat die 100%ige Zuverlässigkeit der Heizungsanlage oberste Priorität. Sie muss quasi an 365 Tagen rund um die Uhr funktionsfähig sein und ohne Störungen laufen. Überzeugt haben uns die nachwachsenden Rohstoffe. Letztendlich haben die Holzpellets im Gemeinderat das Rennen gemacht – ideal in Kombination mit einer heizungsunterstützenden Solaranlage auf dem Dach des Schulgebäudes.
Eine optimale Dämmung ergänzt sich mit der geringen Primärenergie der ÖkoFEN-Pelletsheizung in Kombination mit einer unterstützenden Solaranlage auf dem Schuldach zu einem ganzheitlichen ökologischen Konzept.

Mit einer Fläche von 20 m² liefert die Solaranlage pro Jahr ca. 20 % der benötigten Wärmeenergie. Sowohl ökologisch als auch ökonomisch erfüllt die Pelletsheizung genau die Vorstellungen und Ansprüche der Reckendorfer.

Praxisorientiert heizen
Die vier Klassenzimmer, die in dem 1972 erbauten Schulhaus untergebracht sind, wurden komplett umgebaut und mit einer Fußbodenheizung ausgestattet. Dank der optimalen Wärmedämmung des Gebäudes reicht eine Temperatur von 30-40°C in der Fußbodenheizung aus, um die Klassenräume zu beheizen. „Diese geringe Vorlauftemperatur spart enorm viel Energie und garantiert ein angenehmes Klima in den Klassenzimmern. In der Turnhalle, der Aula, den Werkräumen, Fluren und WC´s sorgen Niedertemperaturheizkörper mit einer großen Fläche für eine „angenehme Wärme“. Insgesamt versorgt die Pelletsheizung so ca. 1.400 m² Fläche.
  
In der Grundschule Reckendorf wurde ein ÖkoFEN-Kaskadensystem mit zwei Pelletsheizkesseln eingesetzt. Je nach Wärmebedarf kann sich der zweite Kessel automatisch zu- bzw. abschalten. Damit wird stets eine hohe Effizienz und ein geringer Verschleiß gewährleistet.

Die baulichen Voraussetzungen im Heizkeller der Schule waren optimal für die Installation der Pelletsheizung. Direkt neben dem Heizraum, in dem zwei ÖkoFEN Pellematic Kessel mit je einer Leistung von 56 kW untergebracht sind, kann ein ca. 30 m² großer, trockener Raum als Pelletslager mit einer Kapazität für ca. 27 Tonnen Pellets genutzt werden.

Die Pelletsheizung von ÖkoFEN verbrauchte im ersten Betriebsjahr nur
 ca. 30 Tonnen Pellets. Gegenüber der alten Heizungsanlage mit Nachtspeicheröfen konnten damit im Jahr ca. 30.000 Euro Energiekosten eingespart werden.

Der Pelletsverbrauch im ersten Betriebsjahr belief sich auf ca. 30 Tonnen. Fast die gesamte Schule konnte mit einem Budget von weniger als 7.000 Euro in den Wintermonaten beheizt werden. „Die Ersparnis ist enorm“, freut sich Bürgermeister Witterauf. „Gegenüber der alten Heizungsanlage mit den Nachtspeicheröfen haben wir im letzten Jahr insgesamt ca. 30.000 Euro gespart und mit gutem Gewissen und für unsere Schüler und Lehrer ein ´klasse Raumklima´ realisiert.“