Donnerstag, 17. Juni 2010

Pelletproduzenten können ab sofort ENplus-Zertifizierung beantragen

Deutsches Pelletinstitut startet Vergabeprozess für neues Gütezeichen – Ab Juli erste ENplus-Pellets am deutschen Markt erwartet

Ab sofort können Pelletproduzenten in Deutschland für ihre Holzpellets das neue Gütesiegel ENplus beantragen. Das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) versendet aktuell die ENplus- Unterlagen an über 70 Pellethersteller. DEPI-Geschäftsführer Martin Bentele rechnet mit einer starken Nachfrage: „Viele Verbraucher fragen bereits heute gezielt nach diesem Qualitätssiegel für Pellets. Mit ENplus bricht für die Pelletzertifizierung ein neues Zeitalter an. Denn diese Pellets werden dem Verbraucher durch die hohen Produktanforderungen und Einbeziehung des Pellethandels ein bislang nicht gekanntes Maß an Qualitätsgewährleistung bieten.“

Mit dem neuen Gütesiegel ENplus setzt das Deutsche Pelletinstitut die europäische Norm für Holzpellets (prEN 14961-2) um. „Bei einzelnen Kriterien, wie beispielsweise der obligatorischen Bestimmung des Ascheschmelzpunktes, geht ENplus sogar über diese Norm hinaus“, sagte Bentele. Zusätzlich kann sich auch der Pellethandel nach ENplus zertifizieren lassen, wenn er anspruchsvolle Anforderungen bei der Lagerung sowie beim Transport von Pellets erfüllt. Dadurch wird mit ENplus künftig die gesamte Produktions- und Handelskette bis zur Anlieferung beim Verbraucher kontrolliert und ein sehr hohes Maß an sachgemäßem Umgang mit den Holzpresslingen garantiert.
Die Zertifizierung nach ENplus stellt sowohl an den Produzenten als auch an den Händler strenge Anforderungen. Pellethersteller müssen zur Nutzung von ENplus verschiedene Angaben zu ihren Produktionsstätten und dem Herstellungsprozess machen und diese bei Kontrollen nachweisen. Prüfinstitute und eine akkreditierte Zertifizierungsstelle werden die Daten überprüfen. Der Pellethandel kann ENplus beim Verkauf an den Kunden nutzen, sobald ausreichend Pelletproduzenten zertifiziert sind. Auch der Handel wird stichprobenartig kontrolliert.
Das DEPI rechnet ab Juli dieses Jahres mit den ersten ENplus-Pellets in Deutschland. Zu Beginn der Heizsaison sollen diese Pellets bundesweit flächendeckend verfügbar sein. Über den aktuellen Stand an ENplus-zertifizierten Produzenten und Händlern kann sich der Verbraucher im Internet unter http://www.enplus-pellets.de/ einen Überblick verschaffen.

Das neue Gütesiegel ENplus für Holzpellets basiert auf der europäischen Norm für Holzpellets (EN 14961-2), die fertiggestellt ist und im Laufe dieses Jahres veröffentlicht wird. Anders als bei bisherigen Gütesiegeln bezieht ENplus auch den Pellethandel ein. Das Deutsche Pelletinstitut GmbH (DEPI) hat ENplus zusammen mit dem Deutschen Biomasseforschungszentrum (DBFZ) Leipzig und in Kooperation mit dem österreichischen Pelletverband Pro Pellets Austria (PPA) entwickelt. In Europa planen bereits weitere Länder für 2011 die Markteinführung von ENplus. Zur Steuerung der internationalen Vergabe wird sich in nächster Zeit ein European Pellet Council (EPC) bilden. Weitere Informationen unter: http://www.enplus-pellets.de/

Donnerstag, 10. Juni 2010

Größtes Pelletswerk Oberösterreichs eröffnet in Oberweis bei Gmunden

Sieben Millionen Euro Investition / Eines der größten Werke Österreichs

Mattighofen (OTS) - Am 11. Juni eröffnet Hot'ts Holzpellets in
Oberweis bei Gmunden das größte Holzpellets-Werk Oberösterreichs. Das
Investitionsvolumen in die Produktion des ökologischen Heizstoffes
Pellets hat sieben Millionen Euro betragen. In der ersten Ausbaustufe
wird das Werk 35.000 Tonnen Holzpellets pro Jahr erzeugen. Mit dieser
Menge können 6.000 Haushalte in der Region
Oberösterreich/Salzburg/Niederösterreich mit dem regionalen
Brennstoff versorgt werden.

Im Endausbau sollen in Oberweis aus Holzabfällen wie Sägemehl,
Hobelspänen oder Waldrestholz 90.000 Tonnen/Jahr hochwertige
Holpellets erzeugt werden, womit eine Versorgung von 20.000
Haushalten möglich ist. In dieser Ausbaustufe ist Oberweis/Gmunden
eines der größten Pelletswerke Österreichs. Diese Pellets werden mit
Hot'ts eigenen Silo-Lkw's direkt bei den Kunden eingepumpt.

Zurzeit heizen in Österreich etwa 71.000 Haushalte und kleine
Gewerbebetriebe mit dem ökologischen Brennstoff aus heimischen
Wäldern. Der Bedarf liegt bei 590.000 Tonnen pro Jahr, der durch die
Produktion in Österreich (Kapazitäten von über einer Million Tonnen)
ohne Probleme gedeckt werden kann. Die Eröffnung des Werkes in
Oberweis trägt dem Trend zu Holzpellets voll Rechnung. Der
Branchenverband proPellets Austria rechnet mit einem jährlichen
Wachstum von 10.000 Pelletsanlagen bundesweit - das bedeutet 170.000
Pelletsheizanlagen im Jahr 2020.

Im neuen Hot'ts Pelletswerk in Oberweis wird darauf geachtet, dass
nicht nur das Produkt selbst ökologisch ist, sondern dass auch der
Produktionsprozess so Ressourcen schonend wie möglich abläuft: Die
Energie, die für die Trocknung der Rohstoffe benötigt wird, bezieht
das neue Werk aus der Abwärme einer in der Nähe gelegenen
Papierfabrik. Der Rohstoff kommt aus einem benachbarten Sägewerk -
wodurch die Transportwege kurz bleiben.

Für Hot'ts Holzpellets (Glechner GmbH) wird Oberweis bei Gmunden
der dritte Produktionsstandort nach Mattighofen und Pfarrkirchen
(Bayern) sein.

Rückfragehinweis:

Gerhard Glechner
Hot'ts Holzpellets
Glechner GesmbH
Mattseerstraße 10, A-5230 Mattighofen
Tel: 0043(0)7742-2410
http://www.holzpellets.com/






Montag, 7. Juni 2010

20 Jahre ÖkoFEN auf der MS Stadt Linz gefeiert:

Tolle Stimmung beim ÖkoFEN - Event

Heuer feiert das Unternehmen sein 20jähriges Bestandsjubiläum. Aus diesem Anlass wurde am Samstag, den 5.Juni 2010 auf der MS Stadt Linz für alle Partner und Mitarbeiter des Unternehmens ein toller Event veranstaltet und den Besuchern richtig eingeheizt. Geschäftsführer Ing. Herbert Ortner informierte über die neuesten Innovationen des Unternehmens und den erfolgreichen Start von ÖkoFEN in den USA. In Nordamerika ist das Unternehmen als erster heimischer Pelletsheizungshersteller seit Herbst 2009 aktiv.

Dem internationalen Publikum - ÖkoFEN ist in 13 europäischen Ländern aktiv - wurde ein tolles Programm geboten. Mit der MS Stadt Linz ging es von Passau nach Obermühl und dann zur Firmenbesichtigung nach Niederkappel. Ein erstes Highlight der Abendveranstaltung war der Vortrag von Gastredner Dr.-Ing. Kai Dobelmann, Vize-Präsident der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie. Im Anschluss daran wurde dem internationalen Publikum ein Buffet mit regionalen Spezialitäten (vom Tafelspitz über Bierbratl bis zu Fischfilets) serviert. Das Catering wurde von der Reederei Wurm & Köck organisiert.

Den Show- Act des Events präsentierte die Gruppe "Cirque Artikuss" aus Berlin, welche die Besucher mit ihren Einlagen als lustige Kellner bestens unterhalten haben und an Deck des Schiffes als Mitternachtseinlage eine sensationelle Feuer-Show darboten. Das musikalische Highlight der Feier war der Auftritt von Sängerin Alexandrina Simeon, sie sorgte unter den 350 Gästen für eine heiße Stimmung.

Bei der Feier unter anderem waren dabei: Beate Schmidt, Lothar Tomaschko und Markus Knöpfle, Geschäftsführer ÖkoFEN Heiztechnik Deutschland; Thomas Perrissin, Geschäftsführer ÖkoFEN Frankreich; Ludwig van Wonterghem, Geschäftsführer ÖkoFEN Belgien; Michael Schnarf von ÖkoFEN Italien und Andy Boroughs, Geschäftsführer Organic Energy Company aus England.

Rückfragen-Kontakt:
Thomas Lanzerstorfer, ÖkoFEN Marketing & PR, Tel: 07286 74 50
Robert Wier, Wier Public Relations, Tel: 0664/101 26 80


GF Elfriede und Ing. Herbert Ortner freuen sich über 20 Jahre ÖkoFEN