Montag, 15. Dezember 2008

Öko-Energie will mehr Geld vom Bund

Die ehrgeizigen Ziele, die sich die EU bei Klimaschutz und beim Einsatz Erneuerbarer Energieträger gesetzt hat, bieten gerade für oberösterreichische Unternehmen internationale Marktchancen.

Um diese Chancen nützen zu können, bräuchten die Ökoenergie-Firmen aber mehr Unterstützung seitens des Bundes. "Wir fordern schon lange Maßnahmen. Jetzt hoffen wir auf die neue Bundesregierung", sage ÖkoFEN Geschäftsführer Herbert Ortner bei einem gemeinsamen Pressegespräch mit Energie-Landesrat Rudi Anschober.

Das am EU-Gipfel vom 11. und 12. Dezember verabschiedete Energiepaket sieht vor, den Anteil Erneuerbarer Energiequelen von derzeit 8,5 auf 20 Prozent zu erhöhen. Das würde ein geschätztes Investitionsvolumen zwischen 300 und 500 Milliarden Euro auslösen.

Um hier entsprechend partizipieren zu können, sei ein funktionierender heimmarkt für die Ökoenergie-Firmen eine wichtige Basis.

Bisher habe man die Klimaschutz- und Energiesparbemühungen in Österreich nur auf Förderungen aufgebaut. Das werde nicht reichen, so Ortner. Er verweist auf das deutsche "Erneuerbare-Wärme-Gesetz", das ab nächstem Jahr bei Neubauten einen zumindest 20-prozentigen Anteil von Erneuerbaren Energiequellen zur Wärmeerzeugung vorschreibt.

Von der Finanzkrise merkt der ÖkoFEN-GF derzeit noch nichts. Wenn, dann trefe dies die Branche erst mit einer Verspätung von einigen Monaten. Entscheidend sei hier auch, wie sich der Ölpreis weiter entwickeln wird.

Bild: oekostrom AG / Karl Thomas

Montag, 10. November 2008

NÖ Landesförderung für Biomasseheizungen

Mit 1.11.2008 hat es eine positive Veränderung bei der NÖ Biomasseförderung gegeben. Anstatt der bisherigen Heizkesseltausch- förderung gibt es nun ein neue Biomasseheizungsförderung.
Damit gibt es nun auch für die Erstinstallation einer Pelletsanlage einen nichtrück- zahlbaren Direktzuschuss von € 2.950,-.

Im Neubau kann man zwischen der Wohnbauförderung (€ 7.500,- rückzahlbar) oder der Biomasseförderung (€ 2.950,- nicht rückzahlbar) wählen.
Wenn in der Sanierung noch kein Heizkessel vorhanden war (z.B. Elektroheizung) kann man nun zwischen der Althaussanierung (gefördertes Darlehen) und der neuen Biomasseförderung wählen.
Gibt es einen bestehenden Heizkessel ist dieser auch weiterhin unbedingt auszutauschen.


Die Förderung im Überblick
Wie wird gefördert?
Es wird ein einmaliger, nicht rückzahlbarer Zuschuss zuerkannt, sofern die bestimmten Voraussetzungen erfüllt werden.
Was wird gefördert und in welcher Höhe?
Heizungsanlagen für feste Biomasse (ausschließlich Holzprodukte), Grundlage sind die anerkannten Investitionskosten.

Die Höhe des Zuschusses beträgt 30% dieser Investitionskosten, maximal

- bis zu € 2.550,- bei Stückholzkessel / Ganzhausheizung mit Pufferspeicher

- bis zu € 2.950,- bei Hackschnitzel- oder Pelletsanlagen mit automatischer Brennstoffzufuhr
- bis zu € 750,- bei Einzelöfen wie Pelletsöfen, Kaminöfen, Speicheröfen


Wer kann um die Förderung ansuchen?
Natürliche Personen - wie Eigentümer, Miteigentümer, Wohnungseigenümer, Mieter, Pächter, Bauberechtigte
Zu weiteren Informationen und dem Förderansuchen gelangen Sie mit folgendem Link:
www.noel.gv.at/Bauen-Wohnen/Heizen-Energie/Biomasseheizung-und-Fernwaermeanschluss-Foerderung.html

Mittwoch, 15. Oktober 2008

Nach Ölpreisschock kommt nun "Gasalarm" auf uns zu

Niemals zuvor waren die Kostenunterschiede bei den einzelnen Energieträgern so deutlich wie derzeit. Auch mittel- und langfristig sieht es nicht gut aus für die Nutzer von Heizöl und Erdgas.

Seit Herbst 2007 hat sich der Heizölpreis um sage und schreibe 30 Prozent gesteigert. Da Erdgas an die Rohölpreise gekoppelt ist, rechnen Experten auch hier mit einem Anstieg der Kosten für den Endverbraucher von zehn bis 30 Prozent bis Jahresende. Pellets dagegen kosten zehn Prozent weniger als im letzten Herbst und das Scheitholz ist im gleichen Zeitraum auf niedrigem Leven konstant geblieben. Konnte man noch 2007 sagen, dass sich Leute, die mit Holz heizen, übers Jahr etwa die Hälfte der Heizkosten gegenüber Ölkesselbesitzern sparen, so zeigen die Analysen im Juli 2008, dass die Ersparnis bei Kachelofenwärme auf rund zwei Drittel gegenüber den so genannten fossilen Energieträgern hochschnellt.
Der Österreichische Kachelofenverband veröffentlicht seit 2006 zweimal jährlich den jeweils aktuellen Heizkostenvergleich. Im Gegensatz zu manchen anderen Darstellungen werden bei der Studie nicht nur einfach die Kosten der Energieeinheiten gegeneinander aufgerechnet. Auch die Kilowattstunden der jeweiligen Einheit und der Wirkungsgrad werden eingerechnet. Denn erst wenn diese Kenngrößen zusätzlich eingerechnet werden, kann man die Kosten einer bestimmten Energieleistung - sprich: die tatsächlich gelieferte Wärme im Haus - auf den Cent genau angeben. Dabei kommt heraus, dass man sich mit Pellets 62 Prozent der Heizkosten gegenüber einer Ölheizung sparen kann. Beim Scheitholz sin des gar etwas mehr als 68 Prozent. Deshalb stellen immer mehr Haushalte die Heizanlagen auf Pellets um oder schaffen sich einen gemütlichen Kachelofen an.
Den Grund für diese Preisdifferenz kennt jeder Autobesitzer, der zur Tankstelle muss: Das Rohöl wird immer teurer. In Österreich haben wir kein Öl, dafür jedoch reichlich Holz vor der Hütte. Deshalb kann man sich als Kachelofenbesitzer entspannt zurücklehnen. Denn der heimische Energieträger Holz ist günstig wie nie zuvor.
Quelle: Österreichische Bauernzeitung

Montag, 15. September 2008

Heizungstausch senkt Kosten für private Haushalte

Studie rät zum Heizkesseltausch gegen hohe Inflation - Einfamilienhaus spart 1.800 Euro pro Jahr - Die Umsetzung des Biomasse-Aktionsplans brächte 800 Mio Euro Energiekostenersparnis und 11.000 neue Jobs, so proPellets

Die Debatte über die enormen Energiepreissteigerungen läuft auf Hochtouren. Experten raten nun zu Maßnahmen beim Heizen. Ein Wechsel von fossilen Brennstoffen auf Biomasse kann die Heizkosten deutlich senken und damit vor allem private Haushalte entlasten. Weil sich in Österreich bereits eine international erfolgreiche Pelletindustrie entwickelt hat, würde ein forcierter Umstieg von Öl auf Pellets in erster Linie heimischen Unternehmen zugute kommen, die Konjunktur beleben und gleichzeitig neue Jobs in Österreich schaffen, ergab eine soeben abgeschlossene Studie des Wirtschaftsforschers und Energieexperten Kurt Kratena.

In den vergangenen beiden Jahren ist der Kostenvorteil für das Heizen mit Pellets kontinuierlich gestiegen. Der Ölpreis hat sich innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt und pendelt immer noch bei über 100 Dollar je Fass, womit noch vor Kurzem kaum jemand gerechnet hätte. Nicht nur Heizöl, sondern auch Gas und Strom haben sich dadurch deutlich verteuert. Damit sind Pellets, die in diesem Zeitraum sogar billiger wurden, heute der mit Abstand kostengünstigste Brennstoff für Haushalte.

Durch die Umstellung einer alten Ölheizung mit einem Jahresverbrauch von ca. 3.000 l Heizöl auf eine Pelletheizung können die Brennstoffkosten für ein typisches Einfamilienhaus um rund 1.800 Euro pro Jahr gesenkt werden (aktuelle Annahme: Pelletpreis von 200,-- Euro/t und ein Heizölpreis von 1,-- Euro / l). Positiv wäre dies auch für die Umwelt: Die CO2 Emissionen würden sich um rund 8.000 kg pro Jahr verringern.

Der Biomasse-Aktionsplan sieht bis 2020 den Austausch von rund 400.000 konventionellen Heizkesseln durch Biomasseheizungen vor. Dieses Ziel ist auch seitens der verfügbaren Rohstoffe realistisch darstellbar. Die wichtigste Barriere für die Erreichung dieses Ziels sind die hohen Investitionskosten für die Haushalte und das vergleichsweise niedrige Förderniveau. Haushalte bekommen, je nach Bundesland 10-20 % der Investitionskosten ersetzt, während Gewerbebetriebe in den Genuss einer 30 %igen Bundesförderung kommen (im Rahmen der Umweltförderung im Inland).

Nimmt man eine 30%ige Förderung für Haushalte an, würde die Anstoßfinanzierung für 400.000 Heizungen rund 1,7 Mrd. Euro betragen.

Die ökonomischen Effekte einer solchen Förderung wären äußerst positiv: Bei der Annahme eines Rohölpreises von 240 US-Dollar je Barrel (159 Liter), laut Kratena ein plausibles Szenario, würde die Energiekostenersparnis dann im Jahr 2020 etwas über 800 Mio. Euro pro Jahr betragen. Das dämpft die Inflation 2020 um bis zu 0,8 Prozentpunkte und erhöht den privaten Konsum für nicht-energetische Produkte um 0,5 bis 0,6 Prozent. Das Bruttoinlandsprodukt wird um rund 0,3 Prozent stimuliert. Die Zahl der Beschäftigten steigt dadurch im Jahr 2020 um bis zu 11.000 Personen oder 0,32 Prozent an. Die Arbeitslosigkeit geht 1,4 Prozentpunkte zurück. Bis zum Ende der Lebensdauer der zuletzt installierten Anlagen (bis 2040) würde die kumulierte Einsparung in diesem Szenario über 40 Mrd. Euro betragen.

Gleichzeitig sinken die Umweltkosten. 1 Liter Öl verbrennt zu 2,7 kg CO2, 1 Kubik-meter Gas zu 1,9 kg CO2. Durch die Umstellung auf Pellets werden 2020 bis zu 2 Millionen Tonnen weniger CO2 emittiert, das entspricht knapp einem Fünftel der gesamten CO2-Emissionen im Kleinverbrauch bzw. kumuliert bis 2040 rund 100 Millionen Tonnen. Unter Berücksichtigung der Anstoßfinanzierung ergeben sich damit Kosten von rund 17 Euro je Tonne vermiedenem Kohlendioxid, deutlich weniger als für den Einkauf von CO2 Zertifikaten ausgegeben werden muss.

"Die verstärkte Förderung des Umstiegs auf Heizsysteme, die Holzbrennstoffe nutzen, ist damit eine der ökonomisch und ökologisch sinnvollsten Massnahmen zur Bekämpfung der Inflation und zur Unterstützung der Konjunktur. Gleichzeitig bietet sie relativ kostengünstig eine signifikante Reduktion des CO2 Emissionen", resümiert der Wirtschaftsforscher.

Dienstag, 19. August 2008

Preise für Heizmaterial fahren Achterbahn

Wer Heizmaterial für den Winter einlagern muss, erlebt spannende Tage. Der Heizölpreis ist seit dem Höchststand Anfang Juli um ein Fünftel gesunken. Koks hat sich Anfang August um zehn Prozent verteuert. Bei Gas wird der Preisschock im Herbst kommen.


Die Preise für Heizmaterial fahren seit Wochen Achterbahn. Niemand kann derzeit einen verlässlichen Rat geben, ob der ideale Einkaufszeitpunkt schon da ist.
Die Verkäufe beim Heizöl haben mittlerweile angezogen – trotz der Erhöhung der Mineralölsteuer (MÖSt) auf nicht schwefelfreies Heizöl Extraleicht zum 1. Juli. Auslöser dürfte der stark gesunkene Preis sein. Rekordstand war Ende Juni mit 1,085 Euro; gestern lag er unter 0,89 Cent.
„Kunden, die jetzt kaufen, kaufen billiger als jene, die ihren Tank vor dem 1. Juli aufgefüllt haben“, sagt Oskar Kreuzmayr von der gleichnamigen Mineralölfirma in Eferding. „Derzeit ist der Preis sehr interessant, er könnte aber noch ein bisserl nachgeben.“

Ist der Boden erreicht?
Ähnlich argumentiert Bernd Zierhut, Geschäftsführer der Welser Doppler-Gruppe: „Der Boden ist noch nicht erreicht.“ Rudolf Redhammer von Seifriedsberger Mineralöle in Ried sagt: „Wer noch Zeit hat, wartet noch zu.“ Auffällig ist laut Kreuzmayr, dass sich immer mehr Käufer ihren Tank nicht mehr komplett füllen lassen, sondern nur so viel kaufen, um über den Winter zu kommen.
Recht stabil wirkt seit dem Höhenflug vor eineinhalb Jahren der Preis von Holzpellets. Er liegt derzeit bei rund 190 Euro (Lagerhaus OÖ-Mitte). Wer sich noch im Frühjahr eindeckte, konnte dies rund zehn Euro günstiger – allerdings ist der Finanzierungszeitraum länger.

Keine Qual mit dem richtigen Einkaufszeitpunkt haben Haushalte, die an Versorgungsnetzen hängen. Hier bestimmt der Lieferant. Bei Erdgas steht etwa im Oktober eine Erhöhung um rund zehn bis 20 Prozent ins Haus, weil dieser Brennstoff dem Ölpreis folgt. Doch der wäre mittlerweile schon wieder um ein Fünftel gesunken. „Trotzdem hatten wir eine Bewegung nach oben“, sagt Klaus Dorninger, Geschäftsführer von Erdgas Oberösterreich.

Österreichs Energie-Control-Chef Walter Boltz hatte am Wochenende gemeint, die Gasversorgung könnte diese Teuerung schlucken, weil sie zuvor gut verdient hätte. Dorninger: „Trotzdem können wir nicht durchtauchen. Versorgungssicherheit erfordert bei uns auch finanzielle Stabilität.“

Quelle: OÖNachrichten vom 19.08.2008
Bild: Quelle Energiekosten: E-Control, IWO, Primagaz, proPellets Austria, Stand: 6. August 2008

Montag, 18. August 2008

Hohe Ölpreise bringen den Heizungsmarkt in Schwung

Salzburg (SN). Die Hersteller von Pellets-Heizkesseln reiben sich die Hände: Manche Unternehmen haben schon zur Jahresmitte das Vorjahresergebnis übertroffen. Der hohe Ölpreis war bei vielen Ölheizungsbesitzern das Zünglein an der Waage, den meist schon länger geplanten Umstieg auf eine Pelletsheizung nun auch wirklich umzusetzen. Heizkesselhersteller müssen sogar kurzfristig Personal einstellen, um die enorme Nachfrage erfüllen zu können.

Vorsichtig mit Ratschlägen sind hier aber die Energieberater. Zwar spreche nichts gegen den Umstieg auf erneuerbare Energie, doch gebe es meist günstigere Möglichkeiten, den hohen Heizkosten ein Schnippchen zu schlagen.

Wer nicht vorhat, auf ein neues Heizsystem umzusteigen, sollte aber rasch mit dem Einlagern von Brennstoff beginnen. Beim Heizöl könne es möglicherweise noch zu Preissenkungen kommen. Dennoch raten Experten, den derzeitigen Preis von etwa 97 Cent pro Liter zu nutzen – der immerhin um zehn Cent günstiger ist als noch vor einem Monat. Beim Flüssiggas sieht es ähnlich aus: Die Preisentwicklung folgt der Logik von Heizöl. Deshalb raten Fachleute, auch hier mit der Einlagerung zu beginnen. Vorher sollten aber Kostenvoranschläge eingeholt werden. In Österreich gibt es unter den Flüssiggasanbietern kaum Wettbewerb, was bereits die Bundeswettbewerbsbehörde auf den Plan gerufen hat.

Pellets könnten laut Branchenkennern übrigens künftig günstiger werden: Der Engpass und die hohen Preise der Vorjahre konnten durch höhere Produktionskapazitäten behoben werden.

Quelle: 13.08.2008 Salzburg (SN).

Dienstag, 29. Juli 2008

Pelletsheizungserzeuger eröffnet neue Niederlassung in Dänemark:

ÖkoFEN rechnet 2008 mit dem Verkauf von 7.000 Heizkesseln

Die Firma ÖkoFEN mit Sitz in Niederkappel/OÖ. ist einer der führenden Erzeuger von Pelletsheizungen in Europa, fast 80% aller produzierten Anlagen gehen in den Export. Große Marktchancen sieht das Unternehmen bei der Installation von Heizungen bei Gewerbebetrieben, seit kurzem bietet ÖkoFEN für dieses Segment Pelletsheizungen mit einer Leistung von 36 bis 224 kW an. Insgesamt rechnet das Unternehmen für 2008 europaweit mit dem Verkauf von 7.000 Heizkesseln. Die Expansion schreitet voran, jetzt wurde in Dänemark eine neue Niederlassung eröffnet. ÖkoFEN ist damit bereits in 12 europäischen Ländern vertreten.

Neuer Pelletskessel für Gewerbebetriebe entwickelt
Seit kurzem bietet ÖkoFEN mit dem Pellematic 56 KW einen Heizkessel für Gewerbebetriebe an. Insgesamt können bis zu vier dieser Pelletsheizungen zusammengekoppelt werden, wodurch eine Heizleistung von 224 Kilowatt erreicht wird. „Damit können wir Klein- und Mittelbetriebe, öffentliche Einrichtungen und Reihenhausanlagen versorgen“, betont Ortner. Durch den Einsatz von Pelletsheizungen bei Gewerbe- und Industriebetrieben kann der CO2- Ausstoß deutlich reduziert werden.

Heuer werden 7.000 ÖkoFEN- Pelletsheizungen verkauft – 2009 wird mit einer neuerlichen Steigerung der Verkaufszahlen gerechnet
Für das Jahr 2008 rechnet ÖkoFEN europaweit mit dem Verkauf von 7.000 Pelletsheizungen. Das größte Potential für den Einbau von Pelletsheizungen liegt beim Kesseltausch. In Österreich müssen in den nächsten Jahren 600.000 Heizungen saniert werden und in Deutschland sind dies sogar 4 Millionen Heizungen. „Aufgrund dieser Fakten planen wir für 2009 eine weitere Steigerung der Verkaufszahlen“, stellt Ortner fest.

ÖkoFEN eröffnet neue Niederlassung in Dänemark
Der Exportanteil beim Mühlviertler Pelletsheizungserzeuger beträgt derzeit ca. 80 Prozent. Jetzt hat ÖkoFEN eine neue Niederlassung in Dänemark gegründet und ist damit in 12 europäischen Staaten vertreten. Die weiteren Generalvertretungen und Niederlassungen befinden sich neben Österreich in Großbritannien, Irland, Spanien, Deutschland, Frankreich, Schweiz, Niederlande, Belgien, Luxemburg und Italien. Die Expansion des Unternehmens in Europa wird fortgesetzt, heuer ist die Erschließung weiterer Märkte geplant.

10 neue Mitarbeiter bei Mühlviertler Heizungserzeuger gesucht
ÖkoFEN beschäftigt derzeit 135 Mitarbeiter und ist auf der Suche nach 10 neuen Mitarbeitern. Neben Produktionsmitarbeitern werden ein Konstrukteur und ein technischer Redakteur zum Erstellen der technischen Dokumentationen gesucht. Das Unternehmen legt auf eine optimale Aus- und Weiterbildung der Beschäftigten größten Wert. Das Unternehmen bietet jedem Mitarbeiter ein individuelles Schulungsprogramm. „Dadurch wird jeder Mitarbeiter individuell gefördert und kann sein fachliches Know how vergrößern“, so Marketingleiter Thomas Lanzerstorfer.

ÖkoFEN entwickelte erste typengeprüfte Pelletsheizung Österreichs
ÖkoFEN wurde 1989 in Lembach/OÖ. mit dem Ziel gegründet, qualitativ hochwertige Biomasseheizungen für Einfamilienhäuser zu entwickeln. Im Jahr 1997 präsentierte Herbert Ortner die erste typengeprüfte Pelletsheizung in Österreich. Durch ständige Forschungs- und Entwicklungsarbeit wurde der Kessel laufend verbessert und zu einem High Tech Produkt weiterentwickelt. Die Pelletsheizung „PELLEMATIC“ von ÖkoFEN wurde bereits über 20.000 Mal verkauft. Nähere Informationen sind unter
www.oekofen.at erhältlich.

ÖkoFEN beschäftigt heute an drei Standorten in Österreich 135 Mitarbeiter. 2007 erfolgte der Neubau der Firmenzentrale in Niederkappel. Auch die Komponentenfertigung in Purgstall/NÖ. wurde ausgebaut, weiters entstand in Mickhausen eine neue Deutschland-Zentrale. Insgesamt wurden im Jahr 2006 in den Ausbau des Unternehmens 13 Millionen Euro investiert.

Montag, 7. Juli 2008

Land OÖ erhöht Förderung

Das Land OÖ hat eine zeitlich befristete Erhöhung der Förderung für die Umstellung auf Hackgutfeuerungs- und Pelletsanlagen sowie Scheitholzfeuerungsanlagen beschlossen:

Bei der Umstellung auf Hackgutfeuerungs- und Pelletsanlagen von Heizkesseln und Wärmeerzeugern, die zumindest 15 Jahre alt sind, beträgt die Förderung 30% der förderbaren Nettokosten für die Umstellung, jedoch max. 3.200.- Euro je Anlage (bisher 2.640.- Euro) bzw. für Spezialholzkessel (Scheitholzfeuerungsanlagen) 25% der förderbaren Nettokosten, jedoch max. 2.500.- je Anlage (bisher 1.940 Euro).

Keine Änderung gibt es bei den Zuschlägen betreffend Öltankentsorgung und der Bundeszusatz-Förderung von 800.- Euro für Pellets- und 400.- Euro für Hackgut- und Stückholzkessel.

Förderabwicklungsstelle beim Land OÖ ist die Abteilung Land- und Forstwirtschaft .

Diese Sonderregelung gilt für Investitionen (Rechnungsdatum!) vom 1. Juli 2008 bis 31. Dezember 2008.

Freitag, 4. Juli 2008

Preistreiber Energie

Nächste Teuerungswelle bei Strom und Gas

Diesel auf neuem Rekordhoch, weiter steigende Preise für Heizöl. Energie bleibt teuer. Bald könnten Gas und Strom eine Teuerungswelle bringen.

Um 24,09 Prozent wurden Treibstoffe innerhalb eines Jahres in Österreich teurer, Diesel sogar um 30,1 Prozent. Ingesamt stieg die Kostenbelastung für Haushalte im Bereich Energie seit April 2007 um 12,8 Prozent. Allein Heizöl verteuerte sich um 27,3 Prozent.
Letzteres belegt auch die Beobachtung der Preise durch die Arbeiterkammer in OÖ. Der Durchschnittspreis für einen Liter Heizöl extraleicht stieg seit November von 76,9 Cent auf 1,01 Euro. "Wer jetzt fragt, wann er Heizöl einlagern soll, dem kann man nur schwer einen guten Rat geben. Zumindest die Preise der Anbieter kann man vergleichen", sagt der Chef der AK-Konsumenteninformation, Georg Rathwallner.

Acht Cent Differenz
Tatsächlich liegen zwischen dem billigsten und dem teuersten Anbieter acht Cent je Liter. Zwischen 91,3 und 99,3 Cent verlangten Anbieter vorige Woche bei der letzten AK-Preiserhebung. Weiter nach oben zeigt auch der Kurs für die Treibstoffpreise. 1,36 Euro betrug der Durchschnittspreis am Montag auf Österreichs Tankstellen. Auf Autobahnen wurden den Kunden sogar bis zu 1,469 Euro je Liter Diesel abgeknöpft. Dass der Kunde beim Vergleich den Überblick bewahre, werde außerdem immer schwieriger, weil die Tankstellen zum Teil unkoordiniert und mehrmals am Tag die Preise ändern würden, kritisieren die Autofahrerclubs.

Teuerung mit Verzögerung
Doch nicht nur Ölprodukte werden teurer. Bei Gas und Strom droht schon die nächste Teuerungswelle. Da Gas mit einer durchschnittlichen Verzögerung von sechs Monaten die Entwicklung des Ölpreises nachzieht, ist spätestens für die nächste Heizsaison mit einer Erhöhung des Gaspreises zu rechnen. Bisher halten sich die Anbieter noch bedeckt. Auch beim Strompreis droht über kurz oder lang eine weitere Verteuerung. "Wenn man sich die Preisentwicklung auf den internationalen Strombörsen anschaut, ist es dramatisch", sagt Hans Zeinhofer, GF der gemeinsamen Stromvertriebstochter von Energie AG und Linz AG, Enamo. Der Preis für eine Gigawattstunde Strom bei Grundlast habe sich binnen fünf Jahren von 20 auf 70 Euro, jener für Spitzenlast von 30 auf 100 Euro erhöht. "Wir schließen langfristige Verträge ab, sodass die Kunden diese Entwicklungen noch nicht zu spüren bekommen. Aber wie das in Zukunft aussieht, kann ich noch nicht sagen", so Zeinhofer.

"Andere erhöhten kräftig"
Energie AG und Linz AG haben wie berichtet die Strompreise heuer eingefroren. Dies dürfte auch für den Herbst noch gelten. Dieses Einfrieren der Preise und das Gewähren bestimmter Rabatte hat nebenbei dazu geführt, dass die beiden großen oö Stromlieferanten nicht mehr zu den teuersten Anbietern zählen. Ein am Montag, den 19. Mai durchgeführter Vergleich ergab, dass nach Verbund und VKW Energie AG und Linz AG für einen oö Haushalt die billigsten Anbieter sind. "Andere wie My Electric oder oekostrom haben die Preise zuletzt kräftig erhöht", bestätigt Zeinhofer. Die Preise für einen Haushalt mit 3500 KWh Verbrauch bewegen sich demnach zwischen 557,27 Euro (Verbund) und 759,97 Euro im Jahr.
Quelle: OÖN vom 21.5.2008

Mittwoch, 18. Juni 2008

Ökologie ist Firmenphilosophie

Pioniergeist, schonender Umgang mit der Natur, Partnerschaft und Verantwortung mit Mitarbeiter, Kunden und Partnern sowie höchste Qualität in all unseren Bereichen. Diese Werte werden bei ÖkoFEN vermittelt und gelebt.

Umweltfreundliche Energie für die Zukunft
Neben der Nutzung des CO2-neutralen, nachwachsenden und regionalen Brennstoffes Holzpellets, sowie der Nutzung der umweltfreundlichen Energiequelle Sonne, fühlen wir uns auch in allen Bereichen der Produktion, Verpackung und des Transports der Umwelt verpflichtet.

Architektur für die Zukunft
Auch beim Bau unserer Firmengebäude in Niederkappel/OÖ und Purgstall/NÖ sind diese nachhaltigen Ansätze eingehalten worden. Diese kamen bei der Wahl der Baumaterialien, dem Einsatz erneuerbarer Energien und bei der Raumklimatisierung mit Hilfe von Pflanzen und dem Baustoff Holz zum Tragen. Beide Firmengebäude wurden in Holzriegelbauweise errichtet.

Partnerschaft mit oekostrom®
Die in Niedrigstenergiequalität errichteten Gebäude werden seit dem 1. Tag mit Energie der oekostrom Vertriebs GmbH beliefert. Damit geht ÖkoFEN eine Partnerschaft mit einem Unternehmen ein, mit dem es sowohl das Ziel der Nachhaltigkeit als auch jenes der Umsetzung ökologischer Innovationen teilt.

Gesünder leben und arbeiten
Obst und Gemüse wird den Mitarbeitern täglich angeboten. So fällt es gleich viel leichter, sich gesund und abwechslungsreich zu ernähren.

Von der Region für die Region
Durch unsere dezentrale Firmenstruktur (mehrere Niederlassungen, selbstständige Vertriebs- u. Kundendienstpartner sowie geringe Fertigungstiefe) sind die Arbeitsplätze regional verteilt. Damit leisten wir einen Beitrag zur Regionalentwicklung im ländlichen Raum. Moderne, sichere Arbeitsplätze und ein familiäres Betriebsklima sind uns wichtig und führen zu zufriedenen und freundlichen Mitarbeitern. Wir bringen die Arbeitsplätze zu den Menschen und nicht umgekehrt. Das spart Zeit und schont die Umwelt.


Fotonachweis: ÖkoFEN; oekostrom AG; 5 am Tag